Coronavirus: Entschädigung für Erwerbsausfall

Der Bundesrat hat am 20.03.2020 eine neue Entschädigung für Erwerbsausfall beschlossen, die analog zu EO-Leistungen von den Ausgleichskassen erbracht wird. Am 16.04.2020 wurden die Leistungen auf Härtefälle ausgedehnt

Der Anspruch der Selbständigerwerbenden, die ihre Betriebe am 27. April oder am 11. Mai wieder öffnen können, wurde bis zum 16. Mai 2020 verlängert (Übergangsregelung vom 22.04.2020).

Anspruchsberechtigt sind:  

  • Selbständige, die wegen den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen (Betriebsschliessungen und Veranstaltungsverbote) ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten oder zwar weiterarbeiten dürfen, aber indirekt einen Erwerbsausfall erleiden (Härtefälle). Video
  • Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder (unter 12, bei Beeinträchtigung bis max. 20) nicht mehr gewährleistet ist. Video
  • Personen in ärztlich angeordneter Quarantäne. Diese Entschädigung richtet sich an Personen, die nicht selber am Virus erkrankt sind, aber aufgrund von Kontakt mit einer positiv getesteten Person respektive einem Verdachtsfall in Quarantäne sind oder aber aus einem Risikogebiet zurück in die Schweiz eingereist sind und von den Behörden unter Quarantäne gestellt wurden. Video

Mehr Informationen zur neuen Leistung finden Sie hier:   

Merkblatt: «6.03 – Corona Erwerbsersatzentschädigung»

Online-Anmeldung (Corona Erwerbsersatz):

Fragen und Antworten: Link BSV

Weitere Informationen für Arbeitgebende und Selbständigerwerbende im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Merkblatt 2.13

Corona: Auswirkungen auf die Sozialversicherungen im internationalen Kontext: Link BSV

Kantonale Unterstützungsleistungen:

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